M’AMA.ART, die neue italienische Kunstgallerie mit Café in Berlin

*Übersetzung von Isabelle Petitlaurent

In Berlin Pankow entsteht M’AMA.ART, welche in einer Immobilie eine Kunstausstellung mit Zugang zum “Concept-store” und ein Feinkost-Bistrot vereint, 100% italienisch.

Die Tapeten der Wände stellen die Linie des M’AMA.ART-Designs dar und die Inneneinrichtung wurde von dem Künstler Chicco Margaroli übernommen: rote Tropea-Zwiebeln, die prächtige Blumen formen. Flaschen nativen Olivenöls, Rotwein, Franciacorta, alles (die Einrichtung von) M’AMA.ART-Food, Titti Garelli. Sobald man M’AMA.ART betritt, Heynstraße 33, in der Nähe des Ubahnhofs Pankow, hat man das Gefühl, sich in einer anderen Dimension zu befinden: das Konzept der italienischen Eleganz passt gut in diese Wohngegend. Wir haben mit der Eigentümerin Alessia Montani, Richterin, Gründerin der Marke, gesprochen. Diese erzählt uns, welche Philosophie hinter dem Konzept des Lokals steht.

Lesen Sie diesen Artikel auf Italienisch.

Die Produkte mit „Künstler-Etiketten“

M’AMA.ART bietet eine einzigartige Sinneserfahrung an: eine Reise in die italienische Welt, welche durch durch Kunst, die Einrichtung und das Essen gleichzeitig geschieht: man kann kommen, um eine heiße Schokolade zu trinken und gleichzeitig die zeitgenössische Kunst betrachten; bevor man geht, besteht die Möglichkeit, einen Wein mit einem Etikett des Künstlers zu kaufen – ein einzigartiges Geschenk für eine besondere Gelegenheit. „Wir haben ein Markenzeichen, das in der Synergie aus zeitgenössischen Künstlern und den von uns ausgewählten qualitätsreichen Produkten besteht“, erklärt uns Alessia. „Konfekte, Konfitüre, Radieschen- und Olivencreme, Mojito-creme, getränkte Panettoni, Kekse, süßes und salziges Gebäck mit einer Maismehlbasis, natürliches „Ketchup“, Öl, Wein und Franciacorta: diese und viele weitere italienische Nischenprodukte können im Lokal verkostet werden oder auch mit nach Hause genommen werden.

Das Lokal und die Wahl Pankows

„Wir haben uns in dieses Viertel verliebt, hier lebt sich unserer Meinung nach das richtige Berliner Leben. Klar ist es schwer gewesen, hier ein Lokal zu eröffnen, da hier nicht die Auswahl Ostberlins gibt und die Leute nicht wirklich an ständige Neuigkeiten gewöhnt sind. Gleichzeitig ist es für uns aber eine herausfordernde Aufgabe, hier in diesem Viertel diesen Schritt zu gehen und etwas Neues zu schaffen. Aber die ersten positiven Reaktionen zeigen sich schon: wir haben seit kurzer Zeit geöffnet und schon können wir viele interessierte Kunden zählen, welche ihre Freunde in unser Lokal einladen, anstatt vielleicht zu sich nach Hause. Wir haben schon Kunst- und Küchen-Workshops bei uns stattfinden lassen, Konzerte, private Feiern, Geburtstage und wir sind dabei, den Laden so einzurichten, dass bei uns auch Hochzeitsessen gemacht werden können. Noch dazu bieten wir Ausstellungen an, welche die Werke internationaler Künstler zeigen, Filmvorstellungen, Büchervorstellungen, Tanz, Musik und alles, was mit der Welt der Kunst und der Kultur zu tun hat.“

Nicht nur Essen

„M’AMA.ART besteht heute aus diesen drei Linien: Essen, Mode, Design – alles italienische Know-hows. Über die Essprodukte haben wir schon gesprochen. Was die Mode betrifft, haben wir sowohl Textilien, von Künstlern angefertigt, als auch „Accessoires“ wie Schmuck, Schuhe, Parfums. Porzellan, die Tapeten und andere Einrichtungsaccessoires wie die „5 Sinne“-Türklinken repräsentieren den Designerbereich.“

Wie ist M’AMA.ART entstanden

„M’AMA.ART ist das Projekt gewesen, Kunst und Alltag zu vereinen: alles, was uns umgibt, was wir sehen, was wir essen, was wir tragen, kann ein Kunstwerk sein. So ist die Idee entstanden, M’AMA.ART mit dem Essen zu vereinen, mit italienischen Produkten werbend, welche echte Nasch-Kunstwerke sind und von einer mühevollen Suche nach kleinen Nischenprodukten zeugen. Ist das nicht Italien, im reinsten Sinne des Wortes – die Verbindung von Kunst und Essen?

M’AMA.ART in der Welt

„Ich bin Anwältin und unterrichte als Dozentin an der Universität, aber gleichzeitig habe ich immer ein starke Leidenschaft für Kunst gehabt, die mich letztendlich dazu getrieben hat, das erste M’AMA.ART in Rom zu eröffnen. Berlin ist die zweite Aufgabe unseres Projektes, aber nicht die letzte: wir haben vor, ein weiteres M’AMA.ART in Istanbul zu eröffnen und auch dort, wie in Berlin, haben wir ein besonderes Viertel ausgewählt: das antike osmanische Viertel von Balat. Ein anderes Programm von uns ist: „Kunst-kreuzfahrten“ auf einem Segelschiff oder mit Ausstellungen an Bord, dazu die Verkostung von exzellentem Essen. Auch das in einem besonderen Umstand: das Schiff wird ein antikes Segelschiff sein und von dem Hafen von Marzamemi in Sizilien losfahren. Die erste Ausstellung wird natürlich über den sizilianischen Cannolo sein!“

Dieses Restaurant ist Mitglied des Netzwerks True Italian

 

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